Warum eigentlich mit Holz bauen?


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Haben Sie gewusst, dass im Schweizer Wald durchschnittlich übers Jahr pro Minute gut 12 Kubikmeter verwertbares Holz nachwächst? Das ist pro Minute ausreichend Holz für den Bau eines Hauses! Holz ist ein sehr beständiger und leistungsfähiger Werkstoff, der sogar sich selber regeneriert. Sobald ein Baum nicht mehr richtig wächst - das sind je nach Baumart nach ca. 60 bis 150 Jahren -, ist die Zeit gekommen, ihn zu ernten. Bis zum Zeitpunkt der Ernte, hat der Baum genügend Zeit sich in Waldlücken zu vermehren. Der Wald bleibt gesund, da sich im Jungwuchs nur die Bäume durchsetzen können, die auch mit den lokalen klimatischen Bedingungen zurechtkommen. Der Förster lässt diejenigen Bäume, die gut gewachsen sind, bei der Durchforstung als Zukunftsbäume stehen. Und doch braucht der Wald Licht um gesund bleiben zu können. Daher muss er genutzt werden. Nur so kann der Wald schneller wachsen und das Risiko für kranke und abgestorbene Bäume gering gehalten werden. Der Wald hat viele bekannte Funktionen: Er schützt vor Naturgefahren, ist Lebensraum für Tier und Pflanze, ist Erholungs- und Freizeitsarena für Naturfreunde, speichert Wasser und produziert Holz. Der Grundsatz der Nachhaltigkeit verlangt, dass der Wald diese Funktionen weiterhin dauerhaft erfüllt. Von daher darf auch nie mehr Holz geernet werden, also auch wieder nachwachsen kann.

Holz ist ein kräftiger Werkstoff. In Bezug auf sein Eigengewicht trägt es vierzehnmal mehr als Stahl. Längs zur Faser ist Holz am höchsten belastbar. Es hält in dieser Richtung hundertmal höhere Zugkräfte und viermal höhere Druckkräfte aus als quer zur Faser. Die Kenntnis dieser statischen Eigenschaften ist grundlegend für den Holzbau. Holz ist auch im Unglücksfall ein glücklich gewählter Werkstoff. Holz brennt nämlich sehr langsam, es überträgt keine Hitze und entwickelt keinen giftigen Rauch.

Auch mit seinen Dämmeigenschaften überzeugt das Holz: Es reagiert nur verzögert auf schwankende Aussentemperaturen. Das kommt daher, dass Holz Wärme einerseits gut speichern kann, andererseits aber auch ein schlechter Wärmeleiter ist. Das heisst, ist es draussen kalt, wärmt innen die gespeicherte Wärme des Holzes. Ist es draussen heiss, kann das Holz die Hitze nur schlecht nach innen leiten. Zum Vergleich: Eine 10 cm dicke Holzwand isoliert so gut, wie 2.5 cm Steinwolle, 1.2 m Beton, 35 m Stahl und 150 m Aluminium. Holz fühlt sich warm und angenehm an. Die Holzfasern im verbauten Holz sind zudem in einem ständigen Austausch mit der Luftfeuchtigkeit und sorgen so für ein ausgeglichenes Raumklima. Die grossen Formate der Holzwerkstoffe haben den modernen Holzbau erst möglich gemacht. Sogar Holzabfälle werden wiederverwendet. Sie werden als Pellet, Stückholz, für die Papierindustrie und die Plattenindustrie recycelt.

Jeder Baum ist anders beschaffen. Als Werkstoff muss Holz aber als Produkt mit einheitlichen Eigenschaften in definierter Dicke und Abmessung zur Verfügung stehen. Der Baum wird also in Bretter, Späne oder Fasern zerlegt. Seine neue Form als Bauwerkstoff erhält er, indem er meist mit Leim zusammengefügt wird. Somit ist Holz nicht nur ein preiswertes Baumaterial, sondern es schafft durch die zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten auch einen auffallenden Mehrwert. Moderner Holzbau überzeugt mit kürzesten Aufrichtzeiten auf der Baustelle, was dank präziser und rationeller Vorfertigung in der Werkhalle möglich wird. 

Dass Wald mittels der Photosynthese aus CO2 Sauerstoff produziert, ist allgemein bekannt. Allerdings sind nicht nur Bäume, sondern auch die späteren Holzprodukte hervorragende CO2-Speicher. Auch aus ökologischer Sicht ist Holz also für "Bauen mit Umweltbewusstsein" der richtige Werkstoff. Denn die Herstellung von Holzprodukten braucht viel weniger Energie als die Herstellung von anderen am Bau gängigen Materialien. Mit Holz bauen, hilft gleich doppelt mit, das Klima von Treibhausgasen zu entlasten. Die Schweiz verbraucht immer noch grosse Mengen an Öl und Gas und emittiert damit Kohlendioxid (CO2). Kohlendioxid macht über 80% der von unserem Land ausgestossenen Treibhausgase aus. Mit dieser Emission von CO2 verstärken wir die Erwärmung unserer Atmosphäre und gefährden Klima und Umwelt. Die Leistung des Waldes als "Treibhausgasschlucker" ist eindrücklich: Der Wald produziert mit einer Tonne Kohlendioxid mehr als einen Kubikmeter Holz und speichert darin zusätzlich gegen 2800 kWh Sonnenenergie. Unser bewirtschafteter Wald absorbiert Jahr für Jahr ungefähr 10% der gesamtschweizerischen CO2-Emmissionen.

Allerdings darf man daraus nun nicht den Schluss ziehen, dass man also im Kampf gegen den Treibhauseffekt den Schweizer Wald einfach am besten unendlich wachsen lassen sollte. Der dauerhafteste CO2-Speicher heisst nämlich nicht Wald, sondern Holz. Wird das Holz, das bei uns in der Schweiz unter einer traditionell nachhaltigen Waldwirtschaft heranwächst, in langlebige Produkte wie Häuser verwandelt, so bleibt der einmal vom Baum gebundene Kohlenstoff dem natürlichen Kreislauf für Jahrzehnte, im besten Fall gar für Jahrhunderte entzogen. Denn aus Holz erstellte Bauwerke bilden langlebige Kohlenstoff-Depots, während im Wald laufend neuer Kohlenstoff im Baumwachstum gebunden wird.


Quelle: www.lignum.ch

  • höchst leistungsfähiger und dauerhafter Werkstoff

  • jede Minute wächst in der Schweiz Holz für ein Haus nach

  • Holz ist leicht und kräftig zugleich

  • Holz sorgt für ausgeglichenes Klima

  • preiswertes Baumaterial

  • Holzprodukte speichern CO2 auf lange Zeit

 



Was sind die Vorteile beim Holzsystembau?


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Wer sich dazu entschlossen hat, mit Holz zu bauen, muss sich bald einmal die Frage nach einem geeigneten Bausystem stellen. Der Wunsch nach individuellen Lösungen im Rahmen bewährter Konzepte führt unweigerlich zum Holzsystembau. Wird auf der Baustelle das Untergeschoss betoniert, arbeitet der Zimmermann in der Werkstatt bereits fleissig an Wand- und Deckenelementen. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine präzise und saubere Arbeit im Trockenen. Für den Holzhausbauer ist die Verzögerung im Ausbau durch Trocknungszeiten ein Fremdwort. Das führt zu einer sehr kurzen Bauzeit von ca. 4 1/2 bis 5 Monaten, was sich auch wieder positiv auf den Bauzins auswirkt.

Der Holzbau ist in stetigem Wandel. So wurde in den letzten Jahren zahlreiche Neuerungen für den Systembau, in Anordnung und Aufbau der Gebäudehülle und bei Decken und Wänden entwickelt. Der Systemgedanke ist ausschlaggebend für die Struktur von Holzbauten. So ist nun die Gebäudehülle dank ebendiesen Systemlösungen zum geschlossenen Funktionsträger geworden, wo nicht mehr allein die Systeme für Tragwerke von Belang sind. Vergleichbares gilt für die Geschossdecken oder die innen liegenden Trennwände. Das hat für Planer zur Folge, dass präzise Planung bereits in der Projektphase zu genauer berechenbaren Bauwerken führt. Das freut auch die Bauherrschaften, denn dies führt auch zu Kostentreue, termingerechter Ausführung und schlussendlich zu mehr Qualität.

Seit einigen Jahrzehnten erlebt Holz als Baustoff eine verdiente Renaissance, nachdem Häuser in Massivbauweise Jahrhunderte lang das Mass aller Dinge waren. Holz gilt heute als höchst moderner, vielseitig einsetzbarer und vor allem umweltfreundlicher Werkstoff und stammt erst noch zu grossen Teilen aus heimischer Produktion. Wer sich mit dem Thema Graue Energie beschäftigt hat, der weiss, dass Holzbau im direkten Vergleich mit der Massivbauweise generell sehr überzeugend abschneidet. Zudem ist die Wandstärke einer Holzrahmenwand deutlich unter der einer Wand in Massivbauweise. So kommt im Holzhaus schnell ein Nutzflächengewinn von zehn Prozent zustande. Gleichzeitig bietet ein nach heutigem Standard errichtetes Holzhaus einen guten Schall- und Wärmeschutz. Während bei gemauerten Massivhäusern Baufeuchte problematisch werden kann, ist das beim Holzhaus kein Thema. Das Holzhaus wird grösstenteils in Trockenbauweise errichtet, so dass es von Anfang an für ein gutes Raumklima sorgt.

In den letzten 30 Jahren war die Holzrahmenbauweise in Europa wegweisend: Sie hat sich als wichtigste Holzbauweise etabliert. Die Holzrahmenbauweise hat ihren Namen daher, dass mit verhältnismässig gering bemessenen Holzquerschnitten Rahmen in der Grösse von Wänden und Decken gefügt werden. Stabilisiert werden diese Rahmen beidseitig mit Brettern oder Platten. Dieses System lässt viel Freiheit in der Gestaltung und lässt sich auch bei mehrgeschossigen Bauten einsetzen. Dank Standardisierung der Holzteile, Raster, Verbindungen und Ausführungsdetails ist der Rahmenbau eine einfache und sichere Konstruktion mit sehr kurzer Bauzeit in der Werkstatt.


Quelle:  www.lignum.ch und www.hausinfo.ch


  • individuelle Lösungen im Rahmen bewährter Konzepte

  • Präzise Planung

  • genauer berechenbare Bauwerke

  • Kostentreue

  • termingerechte Ausführung

  • mehr Qualität

  • Freiheit in der Gestaltung

  • moderner, vielseitig einsetzbarer, umweltfreundlicher Werkstoff

  • sehr kurze Montagezeit

  • dünnere Wände bei gleichen Dämmwerten

  • optimales Raumklima

  • Trend Richtung Holzbau

  • nachwachsender Baustoff

  • Baustoff aus der Region

  • guter Schall- und Wärmeschutz

  • grosse Gestaltungsbandbreite


Warum Sie mit uns bauen sollten


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Die Holzbau Rüedi AG bietet von der Planung bis zur Fertigstellung alles aus einer Hand! Wir nehmen Kundenwünsche ernst und begleiten Sie, damit aus einem Wunsch Realität werden kann. Ob Sie ungenutzten Raum bewohnbar machen wollen oder für Ihre Wohnbauten einen Problemlöser benötigen - wir sind für Sie da. Wir kommunizieren offen, korrekt und klar. Bei uns steht Kostentransparenz an prominentester Stelle. Wir schaffen Vertrauen, indem wir uns an Vereinbarungen halten.

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